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  • Wichtige Information:

    Liebe Mitglieder und Freunde,

    die Neuwahlen am 10.04.2024 mussten leider abgebrochen werden, da sich niemand zur Wahl zum 1. Vorsitzenden und weiterer Vorstandsposten stellte. 

    Anläufe mit vielversprechenden Nachfolgekandidaten scheiterten bisher. Wir benötigen dringend eine neue Vorstandschaft, um den weiteren Bestand der Vereinigung zu gewährleisten.

    Es wird am 9. Oktober 2024 eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben, mit dem erneuten Versuch, eine Neuwahl durchzuführen. Gelingt auch dieser nicht, wäre die einzige Alternative, in derselben Versammlung satzungsgemäß den Beschluss zu fassen, die Vereinigung aufzulösen.

    Um dies zu vermeiden, appelliere ich an alle Mitglieder: Wenn Sie selbst sich interessieren oder geeignete Kandidaten kennen, zögern Sie nicht, diese oder mich anzusprechen. Meine Erreichbarkeit: gerhard [at] nvc.de.

    Ich hoffe, es gelingt!

    Mit den besten Grüßen

    Gerhard Danzl


MV 04/18: Der demografische Wandel und seine Folgen

von Gerhard Danzl (E-Mail: 1.vorsitzender [at] vpp-nuernberg.de)

Zu unserer Versammlung im April konnten wir einen großartigen Referenten gewinnen.

Herr Prof. Dr. Matthias Wrede von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erläuterte uns mit eindrucksvollen Schaubildern den demographischen Wandel und seine Folgen für den Arbeitsmarkt und die Sozialsysteme in der Bundesrepublik. Anhand der Bevölkerungspyramide stellte er fest, dass die Bevölkerung in Deutschland bis zum Jahre 2050 um etwa 10 Millionen Menschen abnehmen werde. Dies hängt damit zusammen, dass je Frau nur ca. 1,4 Kinder geboren werden. Um den Bevölkerungsstand gleich zu halten (82 Mill.) wäre es notwendig, dass jede Frau mindestens 2 Kinder gebären müsste. In Frankreich ist diese Quote erreicht, alle übrigen EU-Länder liegen weit dahinter.

Die Auswirkungen: Weniger Häuser müssen gebaut werden, der Straßenverkehr wird weniger, weniger Waren müssen erzeugt werden und auch weniger Nahrungsmittel werden gebraucht. Auch die komplette Infrastruktur (vom Kindergarten bis zum Friedhof, Schulen usw.) steht zur Disposition.

Natürlich wird auch in die Rentenkasse weniger eingezahlt, ebenso in die Kranken- und sonstigen Versicherungen. Die Auswirkungen sind klar: Weniger Jüngere müssen für immer mehr Ältere aufkommen. Eine Lösungsmöglichkeit ist kontrollierte Zuwanderung und Anreize für Frauen zu schaffen, damit wieder mehr Kinder geboren werden. In der anschließenden lebhaften Diskussion wurden noch viele Fragen beantwortet, wobei es die Ideallösung nicht geben wird.

Ein hochinteressanter Nachmittag!

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