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  • Liebe VPP-Mitglieder,

     

    aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen zur Ausbreitung des Coronavirus werden alle Besuche bei unseren Mitgliedern abgesagt. Auch entfällt die für 26.03.2020 geplante Reise nach Michelfeld sowie die Versammlung im April. Ob die Ausflugsfahrt nach Wolframs-Eschenbach am 23.04.2020 stattfinden kann sowie die Maifeier, wird kurzfristig entschieden. Ich bitte mit Blick auf unser aller Gesundheit um Verständnis!.

     

    Gerhard Danzl
    1. Vorsitzender


  • Urlaubsreise fällt aus

     

    Wegen zu geringer Anmeldungen, aber auch mit Blick auf die Corona-Pandemie musste die Urlaubsfahrt vom 16. bis 21.06.2020 leider abgesagt werden. Es wird ersatzweise im Juni einen Tagesausflug geben..

     

    Inge Kareth
    Reiseleiterin


MV 04/18: Der demografische Wandel und seine Folgen

von Gerhard Danzl (E-Mail: 1.vorsitzender [at] vpp-nuernberg.de)

Zu unserer Versammlung im April konnten wir einen großartigen Referenten gewinnen.

Herr Prof. Dr. Matthias Wrede von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erläuterte uns mit eindrucksvollen Schaubildern den demographischen Wandel und seine Folgen für den Arbeitsmarkt und die Sozialsysteme in der Bundesrepublik. Anhand der Bevölkerungspyramide stellte er fest, dass die Bevölkerung in Deutschland bis zum Jahre 2050 um etwa 10 Millionen Menschen abnehmen werde. Dies hängt damit zusammen, dass je Frau nur ca. 1,4 Kinder geboren werden. Um den Bevölkerungsstand gleich zu halten (82 Mill.) wäre es notwendig, dass jede Frau mindestens 2 Kinder gebären müsste. In Frankreich ist diese Quote erreicht, alle übrigen EU-Länder liegen weit dahinter.

Die Auswirkungen: Weniger Häuser müssen gebaut werden, der Straßenverkehr wird weniger, weniger Waren müssen erzeugt werden und auch weniger Nahrungsmittel werden gebraucht. Auch die komplette Infrastruktur (vom Kindergarten bis zum Friedhof, Schulen usw.) steht zur Disposition.

Natürlich wird auch in die Rentenkasse weniger eingezahlt, ebenso in die Kranken- und sonstigen Versicherungen. Die Auswirkungen sind klar: Weniger Jüngere müssen für immer mehr Ältere aufkommen. Eine Lösungsmöglichkeit ist kontrollierte Zuwanderung und Anreize für Frauen zu schaffen, damit wieder mehr Kinder geboren werden. In der anschließenden lebhaften Diskussion wurden noch viele Fragen beantwortet, wobei es die Ideallösung nicht geben wird.

Ein hochinteressanter Nachmittag!

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