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  • Liebe VPP-Mitglieder,

     

    Bitte achten Sie bei unseren Monatsversammlungen unbedingt auf die geltenden, bayerischen COVID-19-Hygieneschutzmaßnahmen, für deren Einhaltung sowohl der Gastronomie-Betreiber des Gesellschaftshauses, als auch die Vorstandschaft unserer Vereinigung verantwortlich sind. Bei Verstößen sind hohe Geldbußen vorgesehen.

     

    Wir haben die wichtigsten Vorgaben unter folgendem Link für Sie zusammengestellt (Stand: 15.10.2020):


    Corona-Pandemie: Hygieneschutz

     

    Gerhard Danzl
    1. Vorsitzender


VPP-Weihnachtsfeier 2017

von Kurt O. Wörl (E-Mail: webbuero [at] vpp-nuernberg.de)

S’Christkindla kummt…

Auch heuer waren unsere Mitglieder wieder eingeladen zur Weihnachtsfeier unserer Vereinigung. Zeit für uns hatte heuer auch das Nürnberger Christkind 2017/2018, Rebecca Ammon.

Das Christkind kommt…

Es überbrachte uns seine himmlischen Grüße in Form des Prologs, mit dem es alljährlich von der Balustrade der Nürnberger Frauenkirche den berühmten Nürnberger Christkindlmarkt eröffnet.

Das Nürnberger Christkind Rebecca Ammon

Von der Empore des Festsaals erfreute uns der Posaunenchor Gostenhof unter der Leitung von Karl Weitner mit passenden Himmelsklängen, bevor unser 1. Vorsitzende Gerhard Danzl die Gäste begrüßte.

1.Vorsitzender Gerhard Danzl

Grußworte der Ehrengäste

Als Ehrengäste waren eingeladen Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein, der leider sein Kommen wegen Erkrankung absagen musste. Der Bayer. Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, war wegen der Beratungen zum Nachtragshaushalt der Bayer. Staatsregierung verhindert, übersandte jedoch Grußworte, welche Danzl den Festgästen verlas.

Bürgermeister Christian Vogel war gekommen und überbrachte uns die Weihachtsgrüße der Stadt Nürnberg…

Bürgermeister Gerhard Vogel, Nürnberg

… und der mittelfränkische Polizeipräsident Johann Rast die Grüße des Präsidiums und unserer aktiven Kollegen.

Polizeipräsident Johann Rast

Mit besinnlichen Worten zum Christfest stimmte uns Diakon Martin Zenk in Anschluss daran nachdenklich.

Diakon Martin Zenk


Eine besondere Weihnachtsgeschichte

Die Wortbeiträge schloss Gerhard Danzl mit einer Weihnachtsgeschichte der besonderen Art ab:

Die Geschichte handelt von einer älteren, allein lebenden, deutschen Witwe, die auf den Weihnachtsbesuch ihrer erwachsenen Kinder hoffte und für sie sogar eine Weihnachtsgans gebraten hatte. Doch diese ließen auf sich warten. Die Zeit des Wartens verbrachte sie, von Vorurteilen geplagt, mit Gedanken zu einer neu ins Haus eingezogenen, muslimischen Nachbarsfamilie. Dieses Kopftuchgetrage der Frau und ihr Mann, mit seinem verschlagenen, finsteren Blick – und überhaupt – man könne solchen Leuten ja nicht trauen. Die Zeit des Wartens auf die Kinder wurde lang und immer mehr steigerte sie sich währenddessen voller Vorurteile in ihre Wut auf die Fremden im Haus.

Da klingelte es an ihrer Tür. Sie freute sich, „das werden meine Lieben sein“, dachte sie. Doch als sie öffnete, standen die beiden Kinder eben jener muslimischen Nachbarsfamilie vor der Tür, überreichten ihr freudestrahlend je einen weihnachtlichen Blumenstrauß, riefen „Wir wünschen Dir frohe Weihnachten!“ und noch ehe sie etwas sagen konnte, rannten die Kinder schon wieder davon in die elterliche Wohnung. Verwirrt hielt sie die Blumensträuße in der Hand, da klingelte das Telefon: Die Kinder riefen an und übermittelten der Mama ihre Weihnachtswünsche – und nein, zu Besuch kämen sie heuer nicht zu ihr.

Plötzlich wusste sie, was sie zu tun hatte. Schnell nahm sie die fertig gebratene Gans aus dem Ofen und ging damit zur Wohnung der neuen Nachbarn und klopfte an die Tür.

Es wurde ein sehr schöner Abend. Sie erfuhr viel Nichtgewusstes über den muslimischen Glauben, über das Opferfest und die Glaubensregeln. Und wie hübsch doch die Nachbarin ohne Kopftuch aussieht, das sie nur in der Öffentlichkeit trägt, konnte sie so auch erfahren.

Weihnachten, das Fest der Nächstenliebe einmal ganz anders. Eine schöne Weihnachtsgeschichte, findet der Autor dieses Berichts. Wenn eine Kultur die andere trifft können beide davon Nutzen haben.


Musik lag in der Luft…

Den kulturellen Teil unseres Festes übernahm auch heuer wieder ein Ensemble der Staatsoper Nürnberg. Mit Opern und Operettenklängen erfreuten uns die Künstler bei wunderbarer Klavierbegleitung einmal mehr, wovon die nachfolgenden Aufnahmen beredtes Zeugnis liefern mögen.

Zusammen mit dem Künstler-Ensemble sangen wir zum Abschluss, das im deutschsprachigen Raum wohl meist gesungene Weihnachtslied „Oh du Fröhliche…“. Ein schönes Fest fand damit seinen Abschluss.

Mitwirkende:

  • Irina Maltseva
  • Theresa Steinbach
  • Petro Ostapenko
  • Hans Kittelmann
  • Isabel Blechschmidt
  • Chang Liu

am Klavier:

  • Andreas Paetzold

Moderation:

  • Verena Kögler


Fotoimpressionen von unserem Weihnachtsfest 2017

   
   
   
   
   
   
   
   
   

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